Über Robert & die GfKb

Robert Jungnischke — Geschäftsführender Präsident

Ich stehe mit meinem Namen, meinem Gesicht und meiner Lebenswirklichkeit hinter dieser Arbeit.

Robert Jungnischke

Mein Name ist Robert Jungnischke. Ich habe die Gesellschaft für Krisenbewältigung gegründet, weil ich an einem Punkt in meinem Leben angekommen war, an dem ich gemerkt habe, dass die Fragen, die mich umtreiben, vielen anderen Menschen ebenfalls etwas bedeuten — und dass es kaum Orte gibt, an denen man ihnen in einigermaßen ruhiger Form nachgehen kann.

Bevor ich diese Arbeit begonnen habe, lag mein Leben in vertrauter Bahn. Ich komme aus der Wirtschaft, war kommunalpolitisch engagiert und arbeitete zuletzt im öffentlichen Dienst. Ich hatte eine Familie, eine wirtschaftliche Sicherheit, einen Platz in der Welt, in dem die wesentlichen Fragen geklärt schienen.

Das hat sich verändert, als ich begonnen habe, einige dieser Klärungen genauer zu prüfen — Fragen zu unserer Energieversorgung, zur Robustheit unserer Infrastrukturen, zur Tragfähigkeit der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklungen, an denen wir gerade teilhaben. Solche Fragen öffentlich zu stellen, vor allem in der Form, die ich gewählt habe, hatte Folgen. Mein Beruf, meine wirtschaftliche Lage, schließlich auch meine Ehe — vieles hat sich davon nicht erholt.

Diese Arbeit hat mich also etwas gekostet. Aufzuhören habe ich mehr als einmal erwogen, und jedes Mal bin ich bei derselben Antwort gelandet: dass ich weitermache. Nicht aus Trotz — dafür bin ich zu lange dabei. Sondern weil ich nichts kenne, das mir wichtiger wäre.

Haltung

Wofür ich stehe

Ich glaube nicht, dass ich Antworten habe, die anderen nicht zugänglich wären. Ich glaube auch nicht, dass die Wahrheit in irgendjemandes Besitz steht. Was ich aber glaube — und worauf die ganze Arbeit der GfKb ruht — ist, dass es eine Disziplin gibt, mit der man heute klarer sehen kann als ohne sie: sorgfältige Beobachtung, ehrliches Prüfen, das Aushalten von Unsicherheit, ohne sich vorzeitig in geschlossene Bilder zu flüchten.

Diese Disziplin lässt sich üben. Sie braucht Werkzeuge, Gespräche und Menschen, die sich daran beteiligen. Für all das soll die GfKb ein Ort sein — ein Ort, an dem Aufklärung, Vernetzung, praktisches Vorbereitungswissen und innere Standfestigkeit zusammenkommen, ohne dass am Ende alle dasselbe glauben müssen.

Ich kann nicht versprechen, dass diese Arbeit dich beruhigt. Ich kann auch nicht versprechen, dass sie dich auf alles Kommende vorbereitet — das kann niemand. Was ich versprechen kann, ist, dass ich mit meinem Namen, meinem Gesicht und meiner Lebenswirklichkeit hinter dieser Arbeit stehe.

Wenn du dich in dieser Beschreibung wiederfindest — wenn du Fragen hast, die in deinem bisherigen Umfeld keinen guten Resonanzraum finden, wenn du dich vorbereiten möchtest, ohne dabei in eine bestimmte Weltsicht hineinzukippen —, dann ist das hier möglicherweise ein Ort für dich. Schau dich um, lies, hör zu. Und entscheide in Ruhe, ob du Mitglied werden möchtest.

Herzlich, Robert Jungnischke, Gründer der Gesellschaft für Krisenbewältigung

Die Gesellschaft

Die Gesellschaft für Krisenbewältigung

Wir glauben, dass gutes Denken über schwierige Lagen seltener im Alleingang gelingt als im Gespräch mit Menschen, die ähnlich genau hinschauen. Wir verstehen Vorsorge nicht als Form der Angst, sondern als nüchtern ausgeübte Verantwortung — für sich selbst, für das eigene Umfeld, für das, was einem anvertraut ist.

Wer sich mit möglichen Krisen beschäftigt, wird gelegentlich für paranoid gehalten. Wir sehen das anders: Vorsorge ist eine Tätigkeit, die jeder im Alltag schon kennt — nur dass wir sie auf etwas größere Lagen ausweiten. Wir betreiben weder Untergangsdramaturgie noch Beruhigungsrhetorik. Was wir tun, ist nüchterner: gemeinsam einzuüben, was im Ernstfall zählt — Aufmerksamkeit, Handlungsfähigkeit, eine ruhige Hand —, solange die Lage es noch erlaubt.

Zahlen und Fakten

Wer wir sind, in Zahlen

Seit 2023

Im August 2023 in der Schweiz gegründet — zunächst als „CERT-Europe Association“ — und zum 1. Januar 2025 in „Gesellschaft für Krisenbewältigung“ umbenannt. Außer dem Namen hat sich nichts geändert.

Schweizer Verein

Vom Ursprung her ein Schweizer Verein. Unsere Angebote bieten wir aktuell auf Deutsch an; unsere Mitglieder kommen bislang aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Dänemark.

Von 20 bis 85

Menschen jeden Alters sind willkommen (ab 18). Unser jüngstes Mitglied ist 20, unser ältestes 85.

Woran wir laufend arbeiten: die einzelnen Krisenfelder im Überblick

Nächster Schritt

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Wenn du Robert und die GfKb schon von YouTube kennst oder gerade zum ersten Mal hier liest: der nächste Schritt ist derselbe.

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